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Zugabe von Bikarbonat zum Topfboden: Wozu ist das gut und wann sollte man es tun?

Erfahren Sie mehr über die Vorteile dieses Produkts für die Gartenpflege.
Bikarbonat

Natriumhydrogencarbonat ist eines der Produkte, die immer im Vorratsschrank zu finden sind und die neben ihrer Verwendung für die Reinigung einen besonderen Platz in den Haushaltstricks zur Pflege von Pflanzen einnehmen.

Bei mäßiger Anwendung kann es ein hervorragender Helfer bei der Vorbeugung von Schimmelbildung in Topfpflanzen sein, insbesondere in feuchten oder schlecht belüfteten Räumen.

Wozu dient Bikarbonat in Topfpflanzen?

  • Verhindert Schimmelbildung auf der Oberfläche des Substrats.
  • Es verringert den Säuregehalt einiger Böden.
  • Es verhindert unangenehme Gerüche, die durch Feuchtigkeitsansammlungen entstehen.
  • Es hält den Boden in Zimmerpflanzentöpfen gesünder.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es sich hierbei nicht um Dünger oder ein Wundermittel handelt, sondern um ein punktuelles und vorbeugendes Mittel.

Wozu muss man Natriumbikarbonat zu Zimmerpflanzen hinzufügen?

Wann ist es sinnvoll, Bikarbonat für Pflanzen zu verwenden?

Diese Methode eignet sich ideal, wenn der Boden über einen längeren Zeitraum feucht bleibt, wenn weiße, grünliche Flecken oder Schimmel auf der Oberfläche auftreten und wenn die Töpfe in schlecht belüfteten Räumen stehen.

Es wird nicht empfohlen, es ständig zu verwenden, sondern nur, wenn diese Probleme auftreten oder als Vorbeugungsmaßnahme in feuchten oder kalten Perioden, in denen Pilze normalerweise leichter angreifen.

Bikarbonat

Wie man Natriumbikarbonat anwendet, ohne die Pflanze zu schädigen

  1. Streuen Sie eine kleine Menge Natriumbikarbonat auf die Oberfläche des Bodens, ohne den Stiel zu berühren.
  2. Verteilen Sie es gleichmäßig.
  3. Gießen Sie leicht, damit es in das Substrat eindringen kann.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen halben Teelöffel in einem Liter Wasser aufzulösen und diese Mischung zum regelmäßigen Gießen zu verwenden. Idealerweise sollte Bikarbonat nicht öfter als einmal im Monat angewendet werden.

Welche Pflanzen vertragen diese Methode am besten und welche sollten vermieden werden

Bikarbonat wirkt in der Regel am besten in den folgenden Fällen:

  • Zimmerpflanzen.
  • Robuste Pflanzen mit festen Blättern.

Es wird jedoch nicht empfohlen, es für Arten zu verwenden, die saure Böden bevorzugen, wie Farne, Hortensien oder Azaleen, da es den pH-Wert verändern und ihr Wachstum beeinträchtigen kann.